Lage und Umgebung

Lage

Die Ferienwohnung liegt im Zentrum der Stadt Stavenhagen im Erdgeschoss eines sanierten sog. Ackerbürgerhauses aus der Zeit um 1850. Einkaufsmöglichkeiten, Banken, Gaststätten, div. Bäcker sind maximal 200 Meter entfernt. Der Bahnhof ist etwa 1,5 km entfernt. Das Waldbad (geöffnet in den Sommermonaten) ist ebenfalls nur 1,5 km entfernt.

Nahezu unvergleichlich ist Stavenhagens  zentrale Lage in Mecklenburg-Vorpommern. Städte wie Neubrandenburg, Demmin, Waren, Teterow, Altentreptow, Penzlin liegen alle in einem Radius von 25- 30 km um Stavenhagen herum. 

Umgebung

Die Reuterstadt Stavenhagen ist eine typisch mecklenburgische Kleinstadt. Sie liegt am Eingang zum Naturpark Mecklenburgische Schweiz/Kummerower See. Eingebettet zwischen Hügeln finden sich zahlreiche Seen, von denen der Kummerower See und der Malchiner See zu den größeren in Deutschland gehören. Weitere Badeseen liegen in der Nähe (Tützer See, Schwandter See, Kastorfer See, Tollensesee u.v.m.). Im Nachbarort Ivenack sind im Tierpark die 1000jährigen Eichen zu bewundern (mit Baumkronenpfad). 
Die Peene, die durch den Kummerower See fließt, beherbergt in der verschilften Uferzone und dem größten Niedermoorgebiet Deutschlands eine Vielzahl von seltenen Pflanzen und Tieren, darunter auch den Biber. Der Naturpark ist ein Paradies für Radler, Wanderer, Angler und Paddler.​ 

Geschichte

Stavenhagen wurde erstmals im Jahre 1230 erwähnt. Gründungsdokumente sind zwar nicht erhalten, belegt ist aber ein Ritter Reinbern von Stove, der die alte Burganlage bewohnte (heute: Schloss Stavenhagen, Sitz der Verwaltung und Museum) und 1252 das benachbarte Kloster Ivenack stiftete. Aus Stovenhage wurde schließlich Stavenhagen. Stadtrechte erhielt der Ort bereits im Jahre 1264. Die Großbrände von 1727 und 1746 vernichteten große Teile der Stadt. Um 1740 wurde auf den Grundmauern der früheren Burganlage das heutige Schloss errichtet. Zwischen 1774 und 1790 wurde die Stadtkirche neu gebaut und von 1783 bis 1788 das Rathaus errichtet. 

In der Amtszeit von Bürgermeister Georg Johann Jakob Reuter (Vater des Schriftstellers Fritz Reuter) von 1808 bis 1845 kam es zum ersten wirtschaftlichen Aufschwung. Die erste Lagerbierbrauerei Mecklenburgs wurde hier gegründet. Zur Amtszeit des Bürgermeisters Fritz Schultetus von 1879 bis 1905 setzte die industrielle Entwicklung in Stavenhagen ein. Eine Zuckerfabrik, eine Molkerei, ein Schlachthof, eine Dampfmühle, ein Sägewerk, eine Ziegelei, ein Elektrizitätswerk, ein Feuerwehrhaus und ein Krankenhaus wurden gebaut. 

Am 1. Juli 1950 wurden die bisher eigenständigen Gemeinden Kölpin, Neubauhof und Stavenhof eingegliedert. Basepohl, Klockow und Pribbenow kamen am 1. Januar 1951 hinzu. Die Stadt Stavenhagen hat zur Zeit etwa 5800 Einwohner und wird hauptamtlich verwaltet.